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Die Angst, nicht zu gefallen...klingt erst einmal sehr oberflächlich...und ja, sie beschreibt eine Oberfläche. Eine Oberfläche, welche tiefe Verzweigungen und Wurzeln offenbart. Häufig hat diese Angst ihren Ursprung weit zurückliegend in den ersten Lebensjahren und so wird auch schnell deutlich, dass es sich um mehr als nur eine Oberfläche handelt...sind wir doch in jenen Tagen komplett abhängig von unseren Bezugspersonen. Als kleines Kind kannst Du nicht alleine in der Welt überleben, Du benötigst andere Menschen, welche Dir Deine Existenz sichern, um Überleben zu können. Auch in unseren Breitengraden brauchst Du eine Person, die sich Deiner annimmt, um Dir Nahrung und Wärme, Orientierung in Deinem Umfeld zu schenken. Erhalten wir diese Basics nicht, ist unser Leben ernsthaft in Gefahr...was nichts anderes bedeutet, dass der Tod in unsere Nähe rücken kann. In jenem Moment, da wir in die Nähe dieser Gefahr kommen (gleich ob dies von einem äußeren Betrachter auch so empfunden wird oder nicht!), wird aus der oberflächlich wirkenden Angst ein Überlebenskampf.

Dies kann der Erwachsenen in uns schnell relativieren und er findet Erklärungen, welche nichts anderes tun, als das Gefühl in uns wieder abzukoppeln. So wie wir es damals abgekoppelt haben, da es für uns als kleiner Mensch viel zu mächtig war, um damit umgehen zu können. Begegnet Dir also heute im gegenwärtigen Sein ein "Trigger", welcher diese emotionale Ladung von damals aktiviert, entsteht der gleiche emotionale Moment einer Überforderung wie in der Vergangenheit. Wir kennen sie, diese Situationen, da wir uns plötzlich ("scheinbar aus dem Nichts") in einer hohen Emotionalität befinden, keinen klaren Gedanken mehr fassen können und unser Handeln von Angriff und/ oder Flucht bestimmt ist.

Häufig schämen wir uns hinterher und werten uns unbewußt selbst ab. Mit derlei Verhalten uns selbst gegenüber agieren wir meist genauso, wie die Personen in unserer Vergangenheit...so halten wir das Trauma lebendig und kreieren uns in Endlosschleifen unser Drama stets aufs Neue.

Jede erst einmal scheinbar oberflächliche Angst hat eine andere Wurzel, welche dann zumeist auch die Intensität uns Hartnäckigkeit bezüglich der Beständigkeit erklärt.

Der feine Unterschied zwischen Schmerz und Leid ist das Tor zur Freiheit und Freude.

Diese feine Unterscheidung hat eine immense Auswirkung und Kraft. Schmerz dient unserer Heilung und kann uns sogar das Geschenk der Weisheit bescheren, hingegen Leid uns festhält und ein Fortschritt, ein Voranschreiten nicht möglich scheint.

Das ist wirklich so eine Sache...das mit der Intensität.

Für den einen ist viel Bewegung, Input, Aktion, Erleben Intensität und für den anderen gerade das Wenige, Langsame, die Achtsamkeit und Entschleunigung. Es gib kein besser, richtig, falsch...es gibt auch hier die Vielfalt und zwei verschiedene Qualitäten. Erstere Dynamik ist wohl die weiter verbreitete, bekanntere, vertraute in unserer westlichen Gesellschaft. Doch was passiert, wenn ich mich für das "andere" öffne?

Bereit im Feuer zu stehen?

Bist Du bereit im "Feuer der Erkenntnis" zu stehen...

Jenes Feuer, welches wir uns, die wir auf dem Weg der Selbsterkenntnis sind, herbei sehnen. Gehst Du diesen Weg, dann kennst Du sie...diese kleinen Momente des "EinsSeins"... Momente, da Dich diese wundervolle Stille durchdringt, nichts, was es da zu tun gibt..."es ist".

Es ist eine grundlegende Entscheidung, welche jeder von uns bewußt oder unbewußt in seinem Leben trifft. Die Wahl zwischen Angst und Liebe. Alles gründet auf dem Fundament jener Entscheidung...die Ausrichtung eines ganzen Lebens, Deines Lebens! Dies ist der Kern jeder unserer Handlungen.

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Alexandra Gärtner

Kinesiologie, Yoga, Shiatsu &
Lomi Lomi Nui Massagen
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