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Habe ich bisher das Wort Kapitulation gehört, konnte ich mit diesem nicht viel anfangen. Ja, mein Verstand kann sagen, was darunter "verstanden wird", doch hatte es noch keine ausreichende "Füllung" erhalten, sprich ich hatte den Horizont dieser Erfahrung noch nicht vollständig gefühlt.

Auch Niederlage hatte bis vor einigen Tagen ein eher negativ eingefärbtes Verständnis.

Wie im vorherigen Artikel geschrieben, gab es in den letzten Monaten eine Fülle an Ereignissen, welche an die Existenz klopften...dazu noch eine Ladung Steine in den Weg gelegt, wo nur noch stehen bleiben möglich war. Im "stehen bleiben" lauschte ich mehr und mehr in mich und beobachtete Glaubenssätze und Überzeugungen, Stimmen, welche wir alle zur Genüge kennen. Jene Stimmen, die werten und Dich gnadenlos in Frage stellen. Auch holten mich die Gefühle ab und die Reise in die Tiefe der Dunkelheit begann ein weiteres Mal.

Wir alle sind so sehr auf Erfolg konditioniert, dass wir häufig unser ganzes Wohlbefinden und unseren Selbstwert davon abhängig machen. Erinnere Dich an Deinen letzten Mißerfolg oder eine nicht erfüllte Erwartung, einen Herzenswunsch, welche(r) nicht in Erfüllung ging...wie hast Du Dich da gefühlt? 

Ich ließ mich nach unten ziehen...immer tiefer. Nicht, dass ich keine Freude hatte in jenen Tagen. Doch das vorwiegende Gefühl war Schwere.

Am tiefsten Punkt angekommen, kam die Kapitulation...und sie war eine riesengroße Erleichterung. Der Kampf endete, ich hörte auch im täglichen Handeln auf, gleich mit den Steinen zu agieren...betrachtete diese erst einmal und fühlte. Im Beobachten und Fühlen, Fühlen und Beobachten und dem niederlegen des Aktionismus um weiteres Übel abzuwenden, erfüllte mich auch die innere Niederlage plötzlich mit einer tiefen Erleichterung. Ich erkannte, dass ich mich niederlegen darf!!

In dem Augenblick, da ich mich niederlegte und der vorweg gegangenen Kapitulation löste sich schlagartig Angst, Druck, Wertung, Versagen, Ablehnen, Unruhe...jegliche Spannung auf. In jenem Moment fühlte ich mich wundervoll getragen und erfuhr, die liebende Kraft der Kapitulation und der Niederlage.

All unsere Schatten, alle für uns erst einmal negative gelernte Kräfte haben liebende Anteile! Doch solange wir diese Schatten nicht von den einst schmerzvoll erfahrenen Ereignissen lösen, indem wir den Schmerz erlösen und zu uns holen...erfahren wir diese liebevollen Qualitäten eines Schatten nicht.

Vielleicht lässt auch Du Dich einmal in die Tiefe einladen...

Namaste ♥

Jeder kennt diesen Zustand..."mir ist alles zuviel".

Seit Monaten segle ich hart am Wind, manche Böe bewußt gewählt, andere vom Leben serviert. Eines ist mir in dieser Zeit ganz klar geworden, der Grad zwischen Forderung und Überforderung ist ein schmaler. Langeweile mochte ich noch nie und so suche ich mein Leben lang die HerausForderung...sprich "das", was mich aus der Komfortzone holt, bestehende Konzepte in Frage stellt...mich in meinen Überzeugungen hinterfragt...ein mehr an Leben stillt. 

Jeder sehnt sich nach ihr...jeder hat ein anderes Verständnis in Bezug auf die größte Kraft des Universums...und wir alle brauchen sie.

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.", so Rilke.

"Wachsende Ringe"... dass langsame Ausdehnen eines Bewußtseins, welches im MenschSein erst einmal hinter Konzepten verborgen ist. Dies geschieht zu Beginn definitiv nicht freiwillig, da diese (unsere) Konzepte das Weltbild untermauern, welches uns Tag für Tag Sicherheit schenkt.

Die "Große Mutter" hat viele Namen und ist in allen Kulturen zu finden. Sie zeigt sich u.a. in Isis, Freya, Venus, Aphrodite, Radha, Maria...um nur einige zu nennen. Sie ist diese liebende Kraft, welche alles zusammenhält...so auch "Mutter Erde". Jene Kraft, die zum einen das weibliche Prinzip beschreibt, wie auch die Verbindung zum männlichen symbolisiert ist mehr als das reine "Yin". 

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Alexandra Gärtner

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